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Fan Club

Der Playa-Fan-Club wird geboren

1991, im September, war wieder mal, wie schon in den Jahren unmittelbar davor, eine Gruppe von saarländischen Kunden von Anton Götten Reisen aus Saarbrücken in Playa de Aro zusammengekommen, um dort im „Gesundbrunnen für Körper und Seele“ (besser als in jeder Kur daheim) Urlaub zu machen, Sonne und Meer zu genießen, wieder einmal ganz abzuschalten von den Sorgen des Alltags. „Es begab sich aber zu der Zeit...“, dass Reporter des Saarländischen Rundfunks vor Ort waren, um in Reportagen und Interviews etwas von dem nach Hause zu übermitteln, was den besonderen Reiz eines Urlaubs gerade an diesem Ort, an dieser Küste, der Costa Brava, ausmacht. Hierbei öffneten sich die Herzen mancher Befragter in einer Weise, dass alle umherstehenden Zuhörer davon ergriffen und angerührt wurden. So sagte Doris Hillenbrand: „Ich wäähs aach nedd, wass dass iss – ess kommd von inneraus – irschendebbes ziehd uns immer widder dòòher.“ (Ich weiß auch nicht was das ist - er kommt von innen heraus - irgend etwas zieht uns immer wieder hier hin) Mitten in dieser Urlauberschar war damals der junge Marco Brückner mit seiner Oma Herta, der mit jedermann durch sein herzlich-offenes Wesen schnell Freundschaft schloss. Mit seiner Kamera war er immerzu auf der Jagd nach schönen Motiven für seine Dia- Sammlung. So blieb es nicht aus, dass irgendwann die Frage aufkam, ob es wohl möglich sei, diese Dias anzuschauen. Und an einem der letzten Urlaubstage, schon
von Abschiedsgedanken geprägt, die traurige Feststellung: „Jetzt sehen wir uns ein ganzes Jahr nicht mehr, erst wieder im
nächsten Herbst in Playa!“ Diese Worte griff Rudolf Werner sofort auf und regte an, dass dies überhaupt keine zwingende Tatsache sein müsse, dass man sich irgendwann im Laufe des Jahres irgendwo im Saarland treffen könne, wenn alle dies wirklich wollten. Er würde mit Marco ein solches Treffen gerne organisieren. Dieser Vorschlag erntete freudige Zustimmung von Allen,
die in dieser Runde am Strand saßen, und das bedeutete:
In diesem Augenblick war der Playa- Fan-Club geboren! ...der am 22. März 2009 in Elversberg sein nun schon 39. Freundschaftstreffen mit viel Spaß, mit Musik und Gesang begehen konnte.

So fing alles an
Schon in den 60er und 70er Jahren, als Playa de Aro sich von einer Villenkolonie im Schatten ausgedehnter Pinienwälder zu einem immer beliebter werdenden Touristen-Zentrum zu wandeln begann, gab es bereits einen Kreis treuer Freunde, die Jahr für Jahr für ihren Urlaub unter südlicher Sonne, am goldenen Strand, am blauen Meer, nur ein Ziel kannten: Playa de Aro!

Was hat diese „Veteranen” außer der
Liebe zu Playa verbunden?
Nette Gesellschaft zu haben, gute Freunde zu sein, sich gegenseitig zu helfen, sich zu besuchen und zu bekochen, das Hinterland
wandernd zu erkunden, miteinander Ausflüge zu machen – kurzum: Eine große Familie zu sein! Alle schönen Stunden am Strand, beim Baden, alle heiteren Abende mit Kartenspielen, Erzählen, Singen, Lachen so richtig zu genießen! Um am Ende der Urlaubswochen zu sagen: „Es war wieder einmal wunderschön!“ Und:„Auf Wiedersehen im nächsten Jahr“! Wo??? Natürlich in
Playa!!! Wo sonst??? Und das ist bis heute
so geblieben!

Aber was ist es, was uns immer wieder
nach Playa de Aro zieht?
Lassen Sie mich einige Faktoren aufzählen: Da ist zunächst das außerordentlich wohltuende Klima zu nennen, die Sonne, das Meer, die gute Luft, die so manche Krankheit lindern, sogar heilen kann. Playa ist ein Jungbrunnen, und es kostet dort noch nicht einmal eine Kurtaxe! Etliche unserer nun schon recht betagten Freunde versichern mit Überzeugung:
„Wenn wir nicht immer nach Playa gefahren wären, würden wir vielleicht schon nicht mehr leben!“
Aber wohl das Wichtigste ist: Man kann in Playa de Aro alle Hektik, allen Stress von zu Hause vergessen und sich in die ruhige
und gelassene Stimmung, die so vielen Südeuropäern zu eigen ist, gleiten lassen. Die Urlaubstage kann man völlig frei und
ungezwungen genießen, so ganz anders als in Ferienclub-Urlauben, wo Animateure von früh bis spät für „Betrieb“ sorgen. Nein, in Playa kann jeder, kurz gesagt, alles tun, was er will, ohne etwas zu müssen! Das bezieht sich auch auf das Essen. Es gibt viele Möglichkeiten: Im Götten- Bistro Chiara werden schmackhafte und preiswerte Stammessen serviert, in den vielen Restaurants im Ort kann man die gesunde Mittelmeerküche mit viel Fisch genießen, und man kann – wenn man will – in den komplett dafür ausgestatteten Appartements selbst kochen wie zu Hause. Auch unter vielen fertig zubereiteten Gerichten kann man „über die Straße“ auswählen.

Unsere zweite Heimat

Rudolf Werner

Spazierengehen und Wandern (die kundig geführten Wanderungen erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit) stehen bei Allen fest im Tagesprogramm. Ältere oder gehbehinderte Gäste lockt die schöne Strandpromenade zum Bummeln und Verweilen auf den absolut körpergerechten Bänken oder um sich in einem der zahlreichen Lokale einen Kaffee, ein Gläschen spanischen Wein, eine Sangria oder gar ein Schlückchen Cava zu genehmigen. Eine große Rolle spielt auch die in Playa „gefühlte“ Sicherheit, das Wissen, dass bei Problemen jeglicher Art das Götten-Team jedermann hilfsbereit zur Seite steht. Vergessen wir auch nicht die liebenswerte Offenheit der immer in Playa lebenden Menschen. Sie macht es leicht, unter ihnen gute und treue Freunde zu finden, Bindungen, die nicht selten sogar auf die nachfolgende Generation übergehen.

Das alles zusammen macht Playa de Aro zu unserer „Zweiten Heimat!“
Langjährige Feriengäste, wie unsere Freunde vom Fanclub, „leiden“ tief im Herzen an etwas, was wir das Playa-Syndrom nennen.
Kein Arzt kann es heilen, es gibt auch kein Medikament dagegen. Aber es zieht uns mit Macht wieder und wieder nach Playa de Aro!
So wird es auch Ende Mai sein, wenn wir zum 60. Mal seit 1962 dort ankommen, oben im Barbara die Balkontür öffnen und
hinausschauen über die grünen Pinien, über die weißen Häuser bis hin aufs immer blaue Meer. Dann werden wir uns anschauen und voller Glück und Dankbarkeit empfinden, ja, wir werden es wissen: Wir sind wieder daheim!

Neunkirchen, den 24. März 2009
Rudolf Werner, Kapitän des Playa-Fan-Clubs